Die Suche im Internet verändert sich gerade spürbar. Neben klassischen Suchmaschinen gewinnen KI-gestützte Antworten und Assistenten an Bedeutung. Für Händler bedeutet das: Es reicht künftig nicht nur, in Suchergebnissen gefunden zu werden. Inhalte müssen auch so aufgebaut sein, dass KI-Systeme sie gut verstehen, einordnen und in Antworten übernehmen können.
Technisch ist unsere Plattform für dieses Thema bereits gut aufgestellt.
Wir setzen strukturierte SEO-Daten für die wichtigsten Inhalte ein und achten auf eine semantisch saubere Ausgabe der Inhalte. Das hilft nicht nur klassischer Suchmaschinenoptimierung, sondern auch der maschinellen Verarbeitung durch KI-Systeme.
Ein zentrales Werkzeug in unserem System ist das Akkordeon-Element mit FAQ-Markierung. Wird im jeweiligen Element die Option „Ist FAQ“ aktiviert, werden Fragen und Antworten als FAQ ausgezeichnet und damit für Suchmaschinen und KI-Crawler besser interpretierbar gemacht.
Dabei gibt es inzwischen eine wichtige zusätzliche Möglichkeit: Akkordeon- bzw. FAQ-Einträge können auch als geöffnet markiert werden. Sie sind dann nicht standardmäßig eingeklappt. Das ist besonders sinnvoll für Inhalte, die für Besucher und KI-Systeme gleichermaßen direkt sichtbar sein sollen.
Unsere Empfehlung lautet daher heute:
FAQ-Elemente gezielt nutzen, aber wichtige Inhalte möglichst direkt sichtbar halten — entweder im normalen Seiteninhalt oder über standardmäßig geöffnete FAQ-/Akkordeon-Einträge.
Bereits heute können Händler ihre Sichtbarkeit für KI-Suchen verbessern, indem sie Inhalte klarer und maschinenfreundlicher formulieren.
Besonders hilfreich sind:
präzise Seitentitel und eindeutige Überschriften,
klare Fragen mit direkten Antworten,
kurze, verständliche Absätze,
Listen, Tabellen und sauber getrennte Informationsblöcke,
konkrete Fakten statt allgemeiner Werbeaussagen.
Gerade im Automotive-Bereich heißt das zum Beispiel: Fahrzeug-, Service- oder Standortinformationen sollten möglichst konkret benannt werden. Statt sehr allgemeiner Formulierungen funktionieren Inhalte besser, wenn Merkmale, Leistungen, Konditionen, Orte und Ansprechpartner klar benannt sind. KI-Systeme bevorzugen Inhalte, die eindeutig, aktuell und leicht in einzelne Informationsbausteine zerlegbar sind.
Zusätzlich steht unseren Kunden inzwischen ein SEO-Audit-Tool zur Verfügung. Dieses finden sie im Menü unter „Benutzer & Einstellungen“ > „SEO-Audits“.
Aktuell enthält das Audit eine Übersicht über tote Links auf der jeweiligen Website. Das ist noch kein vollständiger GEO-Check, aber ein sinnvoller erster Baustein: Saubere interne Verlinkung und technisch intakte Seiten sind weiterhin Grundlage für jede Form von Sichtbarkeit — sowohl in klassischen Suchmaschinen als auch in KI-basierten Suchumgebungen.
Ein besonders wichtiger Punkt ist: Das Thema ist nicht nur theoretisch relevant, sondern zeigt sich bei vielen Kunden bereits ganz konkret in der Praxis.
In unserer neuen Leads-Übersicht unter „Leads“ > „Lead-E-Mails“ werden inzwischen auch die Quellen der Leads angezeigt. Dort sieht man bei vielen Kunden bereits heute Zugriffe bzw. Leads mit Quellen wie chatgpt.com.
Das ist ein starkes Signal dafür, dass KI-Systeme und KI-gestützte Nutzungspfade für Händler-Websites schon jetzt reale Relevanz haben. GEO ist damit kein reines Zukunftsthema mehr, sondern beginnt bereits, sich in der Lead-Entstehung sichtbar niederzuschlagen.
Wir bauen das Thema GEO schrittweise weiter aus.
Ein nächster logischer Schritt ist, die SEO-Audits künftig um zusätzliche Prüfungen zu erweitern, die speziell für KI-Sichtbarkeit relevant sind. Dazu gehören perspektivisch zum Beispiel die Bewertung von Überschriftenstrukturen, die Erkennung wenig präziser Inhalte, die Prüfung auf fehlende Frage-Antwort-Formate oder Hinweise auf Inhalte, die für KI-Systeme besser strukturiert werden könnten.
Darüber hinaus beobachten wir die Entwicklung im Bereich agentischer Commerce-Standards sehr genau. Mit dem Agentic Commerce Protocol (ACP) haben OpenAI und Stripe einen offenen Standard vorgestellt, der Transaktionen zwischen KI-Agenten und Unternehmen unterstützen soll. Laut Projektseite kann jedes Unternehmen den Standard grundsätzlich implementieren; für eine Teilnahme an „Instant Checkout in ChatGPT“ ist jedoch zusätzlich ein separates Aufnahmeverfahren vorgesehen.
Ebenfalls relevant sind die von OpenAI dokumentierten Product Feeds. Diese sollen strukturierte Katalogdaten für Discovery und Checkout in ChatGPT bereitstellen und unterstützen Angaben wie Preis, Verfügbarkeit und Verkäuferkontext. Die Dokumentation beschreibt bereits Wege zur Anlieferung solcher Datenfeeds.
Für den deutschen Automobilmarkt ist dabei aktuell wichtig: Die technischen Grundlagen sind bereits erkennbar, aber aus den öffentlich verfügbaren Dokumentationen geht nicht hervor, dass dieses Modell in genau der für deutsche Autohändler relevanten Form bereits flächendeckend im Markt angekommen ist. Deshalb beobachten wir das Thema aktiv und bewerten fortlaufend, wann eine Umsetzung für unsere Kunden praktisch sinnvoll und marktreif ist.
Für einen späteren Ausbau ist die Ausgangslage grundsätzlich gut: In unserem System liegen bereits strukturierte Fahrzeugdaten vor — unabhängig davon, ob bestehende Feed-Anbindungen für Meta/Google aktuell genutzt werden.
Falls sich im deutschen Markt künftig standardisierte Feed-Ansätze für KI-Commerce etablieren, baut eine mögliche Weiterentwicklung damit nicht bei null auf, sondern auf einer bereits vorhandenen Datenbasis.
Unser System ist für GEO heute bereits in einer guten Ausgangsposition.
Der aktuelle Fokus liegt auf:
semantisch sauberem HTML und strukturierten SEO-Daten,
FAQ-fähigen Inhaltsmodulen,
der Möglichkeit, FAQ-/Akkordeon-Inhalte auch standardmäßig geöffnet darzustellen,
technisch sauberen Websites,
ersten Audits über das neue SEO-Audit-Tool,
und einer wachsenden Sichtbarkeit von KI-bezogenen Lead-Quellen in der Lead-Übersicht.
Der nächste Schritt ist die stärkere inhaltliche Optimierung für KI-Suchen: also klarere Texte, bessere Frage-Antwort-Strukturen, präzisere Informationen und perspektivisch intelligentere Audit- und Optimierungsfunktionen.
Parallel beobachten wir neue Standards wie ACP und OpenAI Product Feeds sehr genau. Sobald solche Formate für den deutschen Markt und speziell für den Automotive-Bereich praktisch relevant werden, wollen wir sie auf Basis unserer bestehenden Feed-Infrastruktur gezielt bewerten und gegebenenfalls integrieren.